17
November
2017
Ey, DFB!
Am vergangenen Samstag kamen die Fanszenen Deutschlands zusammen um das Gespräch mit euch zu reflektieren. Wir begrüßen ausdrücklich, dass ihr in punkto Fanutensilien kurzfristig Klarheit, Verbindlichkeit und Gleichheit schaffen wollt. Fanutensilien sind ein unverzichtbarer Teil der Fankultur und kein Sicherheitsrisiko. Vielmehr sorgen die Verbote und Einschränkungen von Fanutensilien für unübersichtliche Einlasssituationen und Konfliktpotential. Dass damit nun endlich Schluss ist, ist ein guter, wenn auch überfälliger Schritt in die richtige Richtung.

Zudem begrüßen wir die Initiative vom Grindel in Zukunft keine Stadionverbote bei potentiellen Vergehen auf den Anfahrtswegen auszusprechen. Der "Fußballzusammenhang" ist ein konstruierter Begriff, der einem Freifahrtschein gleichkommt. Zudem werden Stadionverbote immer noch, bereits bei einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und damit vor dem Feststehen einer Tatbeteiligung, ausgesprochen. Dies zumindest bei Vorkommnissen auf den Anfahrtswegen nun nicht mehr zu tun, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, den wir als unverzichtbare Grundlage für Gespräche mit euch sehen. Zwingend logisch und notwendig erscheint es uns in diesem Zusammenhang allerdings, bereits massenhaft erteilte Stadionverbote für potentielle Vergehen außerhalb der Stadionsphäre mit sofortiger Wirkung aufzuheben!!!

Trotz dieser Teilerfolge, die weitestgehend aus dem gemeinsamen Einvernehmen erfolgt sind, sehen wir weiterhin massiven Diskussionsbedarf. Insbesondere die Themen Fanrechte, Anstoßzeiten, "50+1" und Sportgerichtsbarkeit sind aus unserer Sicht kaum oder nur unzureichend besprochen worden. Bis Anfang Dezember werden wir euch ein gemeinsames Positionspapier zukommen lassen, mit der Erwartung, dass dieses u.a. beim nächsten DFB-Bundestag am 08. Dezember diskutiert wird.

Die Fanszenen Deutschlands im November 2017

16
November
2017
Horde Karitativ 2017
- Essenssammlung für den Kalker Kinder Mittagstisch beim Heimspiel gegen Wolfsburg -

Auch in dieser Saison möchten wir wieder eine Essenssammlung mit unserem Horde Karitativ-Kooperationspartner, dem Kalker Kinder Mittagstisch, durchführen. Zum Heimspiel gegen Wolfsburg, Samstag, 16.12.2017, werden wir - wie in den Vorjahren - hinter der Nord- und Südkurve Stände aufstellen, an denen die FC-Fans ihre Essensspenden abgeben können. Die Stände werden von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet sein.

Der Kalker Kinder Mittagstisch besteht seit 2009 und sorgt dafür, dass sozial benachteiligte Kinder in Kalk und Umgebung nach der Schule ein kostenloses Mittagessen bekommen. „Jedes Kind hat ein Recht auf sein Essen“ lautet das Motto der Initiatorin Elisabeth Lorscheid. Das Konzept und die dahinterstehende Idee erachten wir nach wie vor als vorbildlich, der leider oftmals zu wenig Aufmerksamkeit und Mitwirkung gewidmet wird. Vor diesem Hintergrund möchten wir auch dieses Jahr unsere Unterstützung im Rahmen der Aktion „Horde Karitativ“ zum Ausdruck bringen und dem Kalker Kinder Mittagstisch mit Essensspenden helfen.

Hierfür möchten wir möglichst viele FC-Fans, dazu bewegen, beim Heimspiel gegen Wolfsburg Lebensmittel zu spenden und diese unseren Mitgliedern hinter den Horde-Karitativ-Ständen zu überreichen. Wir bitten euch vorzugsweise lang haltbare, verpackte Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Konservendosen usw. an unseren Ständen abzugeben, da diese für die langfristige Planung des KKM am besten verwendet werden können.

Fragen zu dieser wie anderen Aktionen können natürlich jetzt schon (entweder persönlich im Stadion oder unter hordekaritativ@wh96.de) gestellt werden.

Wir hoffen erneut an die erfolgreichen Sammlungen aus den letzten Jahren anknüpfen zu können!

Spendet fleißig Lebensmittel am 16.12.2017 beim Heimspiel gegen Wolfsburg!


FC-Fans aktiv für Kölsche Pänz!




12
November
2017
Franz Kremer unvergessen!



07
November
2017
„Aber es ist doch kein Heldentum, wenn ich ein Spiel gewinne, und sei es eine Weltmeisterschaft...“
Wir könnten jetzt all deine Erfolge aufzählen. Alles was du für den FC und den Fußballsport, den du so liebtest, geleistet hast. Jeder FC-Fan, ob jung oder alt, kannte dich, denn du hast wahrlich viel für diesen Verein getan. Für uns jedoch warst du weitaus mehr als nur ein Fußballspieler, der mit dem 1. FC Köln große Erfolge gefeiert hat. Du warst für uns ein Idol, eine lebende Legende. Ein Vorbild zu dem man in jeglicher Hinsicht aufschauen kann. Doch du selber wolltest gar keine Legende sein, hast kleine Brötchen gebacken, bist in Zollstock geblieben und warst mit dem zufrieden, was du hattest.

„Ich habe gesagt, ich verkaufe mich nicht. Ich habe es nicht nötig. Und wenn die anderen das machen, ist das für mich traurig. Soll ich in meinem Alter noch für drei Mark fuffzich durch die Welt tingeln? Das mache ich nicht. Das ist mir zu billig.“

Du hattest eine Einstellung zum Fußball, die leider ausgestorben ist. Auch nach deiner aktiven Zeit, warst du immer wenn du konntest bei deinem FC. Im Stadion oder am Geißbockheim: Du warst für den Verein da, hattest auch mal ein offenes Ohr für Mitarbeiter und Spieler. Als wir damals eine Choreo mit einem Bild von dir als Blockfahne präsentierten, hattest du ein paar Tage danach bei uns angerufen. Fast hätten wir uns dabei vor lauter Demut in die Hose geschissen. Als du das Heimspiel danach bei uns in der Südkurve warst, um dich persönlich zu bedanken, wussten wir, dass Demut bei dir keinen Platz hat. Herzlichkeit aber schon! Wir verneigen uns vor dir, Hans Schäfer. Du warst nicht nur ein guter Fußballspieler, sondern ein ganz toller Mensch! Wir werden dich sehr vermissen.

„Wir haben in den 50 Jahren nach Bern nie etwas durch den Fußball verdient. Warum fangt ihr plötzlich nach 50 Jahren an und macht so ein Theater? Wer kannte denn den DFB, wer kannte die Firma Adidas, wer kannte die Firma Puma? Die sind alle expandiert, haben hinterher Umsätze gemacht. Der Anfang war unser Sieg 1954. Alles hat sich plötzlich interessiert für den deutschen Fußball. Ich frage die Verantwortlichen beim DFB: Was habt ihr mit uns gemacht? Uns habt ihr alle paar Jahre zum Essen eingeladen, eine Erbsensuppe ohne Brötchen – und Ende.“

Maach et joot, Knoll!






03
November
2017
Volkssport Fussball erhalten...

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07. November
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