13
Februar
2018
70 Jahre FC
Heute, vor 70 Jahren auf den Tag genau, wurdest Du gegründet. In einer Kneipe in Köln-Sülz, in der die Mitglieder der Vereine Kölner BC 01 und SpVgg Sülz 07 für eine Fusion und damit für Deine Geburt stimmten. Du warst die Vision Deiner Gründungsväter Franz Bolg, Fritz Plate und Franz Kremer, der Tage zuvor mit der Frage, ob man mit ihm Deutscher Meister werden will auf Stimmenfang war und an diesem Tag zu Deinem ersten Präsidenten gewählt wurde! Wahrlich ist der 13. Februar 1948 also kein Tag wie jeder andere…

Durch Dein Auftreten und Deinem anmaßenden Namen der „erste Fußballclub Kölns“ sein zu wollen, warst Du einigen Kölnern über Jahre hinweg zu arrogant und daher in der eigenen Stadt nicht überall gerne gesehen. Doch Du hast Dich aus diesem schweren Stand herausgeboxt und warst irgendwann, auch wegen Deiner Erfolge, nicht mehr aus dem Stadtleben wegzudenken. Wer hätte damals gedacht dass Du mal der größte Sportverein Kölns sein wirst und mit Deiner Magie, Deinem Charme aber auch Deiner Eigenart eine ganze Stadt verzaubern kannst. Heute gehörst Du zu Köln wie der Rhein, der Dom und der Karneval. Du ziehst weit über die Grenzen unserer Stadt so viele Menschen in Deinem Bann. Du treibst Deine Fans so oft in den Wahnsinn, verschaffst ihnen Glücksmomente wie kein anderer, nimmst ihnen sehr viel, aber kannst ihnen im gleichen Moment alles wieder zurück geben.

Auch wenn es Leute gibt, die der Meinung sind Dich wie ein Unternehmen zu führen und Dich sogar als „GmbH & Co. KGaA“ bezeichnen, wirst Du für uns immer der FC aus Köln-Sülz bleiben. Nicht nur ein Fußballverein. Ein Gefühl und Stück unseres Herzens, was man nicht verkaufen kann. Vielleicht irgendwann im ekelhaften Geschäft des Profifußballs nur noch ein Mythos, aber eine Zeit unseres Lebens, die uns niemand, egal was passieren wird, jemals nehmen kann.

Mehr denn je sagen wir einem Geburtstagskind, welches seinen 70. Jahrestag feiern darf „Bliev su wie do bes“! Zum Geburtstag Alles Gute…

Für immer 1. FC Köln!

25
Januar
2018
Aktionsspieltag gegen Augsburg
Viele von euch haben die Proteste und Spruchbänder in der Hinrunde gegen die zunehmende Entfremdung des DFB und Co. von der Basis des Fußballs – uns Fans – mitbekommen und mitgetragen. Wie wir zum Jahresende berichteten, wurde den Verbänden für die Winterpause einen Forderungskatalog zugeschickt, in welchem die Fanszenen Deutschlands detailliert die Problemfelder ansprechen, welche ihrer Meinung nach am dringendsten gelöst werden müssen. Darüber hinaus haben diese Fanszenen im selben Atemzug mögliche Lösungen skizziert.

Als einen dieser Punkte haben sie die bundesweite Freigabe sämtlicher Fanmaterialien gefordert. Aktuell ist die Situation in den deutschen Stadien bis runter zur fünften Liga uneinheitlich und teilweise sinnlos restriktiv. So gehört es zum Alltag eines Auswärtsfahrers, dass seine Fahnenstange aufgrund von 12cm Überlänge am Eingang des Gästeblocks im “besten Fall” gekürzt, im schlechtesten Fall nicht hineingelassen wird, Doppelhalter werden gleich von vornherein verboten. Von den Komplikationen, die bei der Anmeldung einer Choreographie anfallen, ganz zu schweigen. Da müssen Unsummen für brandfesten Stoff ausgegeben werden, während der “Premiumsponsor” parallel mit Flyern aus Papier für sein jeweiliges Produkt werben darf. Auch ist es in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass das simple Mitnehmen eines Schals, einem der ursprünglichsten Fanartikel, verboten wurde. Der neuste Clou aus Frankfurt ist die Beschränkung der erlaubten Taschengröße auf DIN-A4, was einen Spielbesuch in einer englischen Woche, in welcher man eh schon schauen muss, dass man pünktlich von der Arbeit abhauen kann, erheblich und unnötig erschwert.

Die von den Fanszenen angestrebte komplette Freigabe aller Fanutensilien ist unproblematisch und unbürokratisch durchsetzbar, dies hat allein schon die vorübergehende Aussetzung der Kollektivstrafen in der Hinrunde gezeigt. Auch wenn es sich hierbei um zwei verschiedene Sachgebiete handelt, zeigt sich, dass die Probleme angepackt werden können, wenn man denn will.

Um der exemplarischen Forderung und einem unserer Hauptziele (Erlaubnis aller Materialien zur optischen und akustischen Unterstützung der Mannschaft) Nachdruck zu verleihen werden wir als Südkurve 1. FC Köln beim kommenden Heimspiel gegen den FC Augsburg die ersten zwölf Minuten auf sämtliche Fanutensilien verzichten. Die uns angeschlossenen Fanclubs und Fangruppen werden keine Trommeln aufbauen, keine Fahnen schwenken und keine Zaunfahnen aufhängen. Wir werden unsere Mannschaft zwölf Minuten lang allein mit unserer Stimme unterstützen. Nach Ablauf der Zeit wird alles wie gewohnt sein. Mit diesem Kontrast möchten wir darauf hinweisen, was für eine Tristesse möglicherweise in einigen Jahren in den deutschen Stadien vorherrscht, wenn wir nicht jetzt sofort gegensteuern. Gleichzeitig möchten wir ein unmissverständliches Zeichen nach Frankfurt senden, dass die Herren ihren ganzen Worten nach wie vor Taten schuldig sind! Eine dieser Taten kann nur heißen:

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

http://suedkurve.koeln/aktionsspieltag-zu-fanutensilienfreigabe/

16
Januar
2018
RIP Toni Regh

08
Januar
2018
Südkurvenstammtisch 18.01.2018
Donnerstag, den 18. Januar 2018, ab 19.30 Uhr im Kölner Fanprojekt (Gereonswall 112, 50670 Köln)

Einlass: 19 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr

http://suedkurve.koeln/suedkurven-stammtisch-18-01-2018/

26
Dezember
2017
Zeit für Veränderungen

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